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Pressetext / Presseinfos
9.
September 2001
9. September
2001
Kirchenmeile verwandelt
Ratinger Innenstadt in buntes Treiben
Ratingen.
Riechen,
sehen, schmecken, fühlen, hören, tanzen und reden stand beim bunten Treiben
auf der Kirchenmeile beim 1. Ökumenischen Ratinger Kirchentag im Vordergrund.
Rund 50 Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen der Ratinger Kirchen präsentierten
sich am Samstagvormittag in kreativer Vielfalt zwischen der Ev. Stadtkirche und
St. Peter und Paul. Die „Diakonie“ in Ratingen hatte sich etwas Besonderes
einfallen lassen: mit historischen Kostümen aus dem Mittelalter in Diakonieblau
gehalten, zeigten sie, wie Krankenpflege und Suppenküche vor 500 Jahren
vonstatten ging. Dazu wurde eine Suppe im Brotmantel gereicht. Beim katholischen
Fachkrankenhaus St. Marien konnte man nachempfinden, wie ein älterer Mensch
vermindert hört. Der katholische Deutsche Frauenbund (KFD) zog als Raupe durch
die Innenstadt und machte auf seine Angebote aufmerksam. Zu einem gemeinsamen
„Ökumenischen Familienbildungswerk“ hatten sich das Katholische und
Evangelische Familienbildungswerk kurzerhand für einen Vormittag
zusammengeschlossen. Hier konnte man bei Beantwortung eines Quiz gleich mehrere
Kurse gewinnen. Auch viele Kirchengemeinden hatten sich Peppiges ausgedacht,
boten Spiele für Kinder, Quiz und vieles mehr, dazu Speisen und Getränke. Die
Friedenskirchengemeinde aus Ost liess die Politikerin Regina Schmidt-Zadel
Bibeltexte lesen. Bei der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde war man
herausgefordert, unter der Frage: wer kennt Ratingen?, ein Puzzle
zusammenzusetzen. Überall kam man leicht und locker über die Arbeit und
Inhalte der Initiativen und Gemeinden ins Gespräch. Die katholischen und
evangelischen Kirchengemeinden aus West und Tiefenbroich hatten unter dem Motto:
„Miteinander“ ihren Stand gleich ökumenisch aufgezogen. Waffeln gab´s
umsonst, aber mit der Bitte sie mit jemanden zu teilen und ins Gespräch zu
kommen. „Das klappt ganz wunderbar“, so die Waffelbäckerinnen. Viele Zaungäste
und Laufpublikum kamen an diesem Vormittag mit einer bunten Kirche in Kontakt.
Einen wahren „Hingucker“ präsentierte die Gruppe „Frauen gegen den
Hunger“ aus der Kirchengemeinde West. In liebevoll -von Annemarie Kleffmann
-gestalteten „Guckkästchen“, konnte man völlig neue Sichtweisen von
Bibelstellen erfahren - gesehen mit
den Augen von Frauen.
Pastoralreferentin
Anne Billion vom Vorbereitungsteam zeigte sich zufrieden am Ende des Vormittags:
„ Das Wetter hat einigermassen mitgespielt. Viele Menschen sind mit uns in
Kontakt gekommen. Wir haben als Kirche gezeigt, in wievielen Bereichen wir tätig
sind“.