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 Pressetext / Presseinfos                  

6. September 2001

 

Presseinformation

Gelunger Auftakt des 1. Ökumenischen Ratinger Kirchentages

700 Ratinger im Eröffnungsgottesdienst

 

Ratingen.

 

Pünktlich zum Auftakt des 1. Ökumenischen Ratinger Kirchentages, hörte der Dauerregen auf, brach die graue Wolkendecke auf und die Sonne kam heraus. Auf dem Kirchplatz vor St. Peter und Paul fanden sich die ersten Kirchentagsbesucher ein und liessen sich bei Gospelmusik auf den Kirchentag einstimmen. Zwei Jahre hatte das Organisationsteam mit Pfarrer Dr. Gert Ulrich Brinkmann, Pastor Frank Schulte, Pastoralreferentin Anne Billion und Pastor Norbert Kursch an einem dichtgedrängten und abwechslungsreichen Programm mit über 45 Veranstaltungen gearbeitet. Und viele Ratinger strömten in die Kirche, um den Eröffnungsgottesdienst in St. Peter und Paul mitzufeiern. „Fast 700 Menschen kamen, viele mußten in den Gängen stehen“, freute Anne Billion sich über eine überfüllte Kirche.  „Salz der Stadt“ das Motto des Kirchentages war auch zugleich Thema der Predigt. „Das Plakat des Kirchentages zeigt es deutlich, wenn wir fragen, wer das „Salz der Stadt“ ist: die Menschen“ eröffnete Anne Billion die Predigt.  „Ich wünsche mir, unsere Stadt könnte etwas von dem Salz schmecken, das die christliche Gemeinde sein soll: etwas von Gemeinschaft mit bisher Unbekannten, etwas von Neuem in all dem Alltäglichen, ein Ahnung von Fülle im Mangel unseres Lebens“, so die Vision für den Kirchentag von Pfarrer Martin Letschert. „Das Salz im Sinne der Bergpredigt will Menschen berühren, achtsam machen und bewegen, das sie Salz sein können, das die Erde verändert und das Leben kostbar macht.“ Konkret heißt Salz der Stadt zu sein auch:  „die „Stadt ins Gebet zu nehmen“, und zu den Menschen zu gehen, die im Dunklen stehen, so wie es viele Menschen in unseren Kirchengemeinden und Verbänden tun“.  Bürgermeister Wolfgang Diedrich würdigte beim anschliessenden Abend der Begegnung gerade diese soziale Arbeit der Kirchen: „Wir könnten als Stadt gar nicht soviele Sozialarbeiter einstellen. Da machen die Kirchen ein hervorragende Arbeit und sind für mich Salz der Stadt“. Locker führte Pastor Thomas Gerhold durch ein kulturell  buntes Programm mit Ratinger Künstlern und Ratinger Prominenz. Trotz kühler Temperaturen blieben zahlreiche Besucher beim Abend der Begegnung auf dem Kirchplatz. Mit von der Partie war das Lintorfer Männerquartett „Waschkraft“ mit bissiger Satire, Musik von der Gruppe „Aufwind“, dem Höseler Gospelchor, der Kantorei der Stadtkirche und den „singing westside“.  Theater gab´s von der  „Theatergruppe Rolf Berg“ mit ihrem eigens für den Kirchentag geschriebenen Stück: “Wir sind das Salz – oder?“ Das „I-Tüpfelchen“ des Abends kam aber aus Ratingen-West: Werner Geschwandter, Jugendleiter der Kirchengemeinde West, brachte mit der Theatergruppe „Ganz anders“, die Geschichte von „Sven und Murat“ als voll krasse Bubengeschichte a lá „Max und Moritz“ auf die Bühne. Begeistert ging das Publikum bei den Streichen der beiden bösen Buben „Sven und Murat“ mit. Ausgedacht hatte sich Geschwandtner diese Streiche nicht: alles Realität in West.