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Ratinger Kirchentag An die 10 000 Menschen haben an über 45 Veranstaltungen teilgenommen. Auch der Eröffnungs- und Abschlussgottesdienst - als Eckpunkte der fünf Tage - waren gut besucht.
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RATINGEN - Eine erste positive Bilanz zog das Organisationsteam des Ratinger Kirchentages. "wir sind froh, dass der Kirchentag so reibungslos verlaufen ist. An Über 45
Veranstaltungen haben an die 10 000 Menschen teilgenommen. Wir danken allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben", so Pfarrer Dr. Gert Ulrich Brinkmann.
Schon den Eröffnungsgottesdienst in St. Peter und Paul feierten viele mit. fast 700 Menschen kamen, viele mussten in den Gängen stehen", freute sich Pastoralreferentin Anne Billion über eine überfüllte Kirche. "Salz der Stadt", - das Motto des Kirchentages war auch zugleich Thema der Predigt. "Ich wünsche mir, unsere Stadt könnte etwas von dem Salz schmecken, dass die christliche Gemeinde sein soll", so die Vision für de n Kirchentag von Pfarrer Martin Letschert.
Bürgermeister - Wolfgang Diedrich würdigte gerade die soziale Arbeit der Kirchen: "Wir könnten als Stadt gar nicht so viele Sozialarbeiter einstellen. Da machen die
Kirchen eine hervorragende Arbeit und sind für mich Salz der Stadt".
Insgesamt fünf Tage lang stand Ratingen ganz im Zeichen des ökumenischen Kirchentages. Im Zentrum und in den Ortsteilen wurde ökumenisch gefeiert - von Veranstaltungen für Kinder oder
Senioren - eine Bibelarbeit mit Ministerin Bärbel Höhn, einer Kirchenmeile oder einen Abend der Ökumene"
über einzelne Veranstaltungen berichtet DER WEG in den folgenden Ausgaben).
Ganz hautnah wurde das ökumenische Netz im Abschlussgottesdienst geknüpft. 32 Menschen aus den Gemeinden knüpften Seile zusammen und machten die Probe: Das Netz hielt. Drei Kinder schwebten auf dem Netz und auch der katholische Kreisjugendseelsorger Johannes Meißner legte sich auf das Netz und wippte sanft in der Luft. "In den letzten fünf Tagen Kirchentag haben wir mutig am ökumenischen Netz geknüpft und dabei gespürt: Wir sind gar nicht so allein in der Stadt und zusammen können wir einen Sprung machen", rief Pastor Thomas Gerhold.