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Rheinische Post vom 12.09.2001 - Lokalteil Ratingen

Rückblick auf den ersten Ökumenischen Kirchentag / Eine tolle Bilanz

Von ANDREA KICHNER


RATINGEN. Das Salz unter die Leute bringen und Impulse für die Ökumene setzen wollten die Organisatoren des ersten Ökumenischen Kirchentag in Ratingen. Dass das Projekt allerdings ein so großer Erfolg wurde, damit hätten sie nicht gerechnet. Während der fünf Tage haben fast 10 000 Menschen an den 45 Veranstaltungen teilgenommen. "Ich denke, dam wir gerade mit den Veranstaltungen unter freiem Himmel auch Menschen ansprechen konnten, die sonst nichts mit der Kirche zu tun haben", so Pfarrer Dr. Gert Ulrich Brinkmann vom Organisationsteam. Sicherlich könne dadurch nicht auf einmal eine feste Kirchenbindung erreicht werden. "Ich hoffe aber, dass die Menschen positiv beeindruckt wurden."
Ein Highlight sei die Kirchenmeile gewesen. Brinkmann: "Gerade hier konnten auch die, die ehrenamtlich für die Kirchen tätig sind, sehen, dass sie nicht allein sind, sondern dass sie gemeinsam und in der Ökumene eine Menge erreichen können." Für Kreisdechant, Werner Oemann war vor allem die Vielfalt beidruckend, die die Gemeinden an über 50, Ständen präsentierten: "Wichtig ist, dass die Kirchen aus ihren Mauern herausgetreten sind und der Öffentlichkeit Lebendigkeit und Vielfalt präsentiert haben." Auch der Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel, an dem fast 1000 Besucher teilnahmen, und die Bibelarbeit mit Umweltministerin Bärbel Höhn mit, etwa 350 Besuchern gehörten zu den Höhepunkten. Auch für die Ökumene in den Gemeinden vor Ort hat der Kirchentag neue Impulse gegeben. "Ich würde mir auch für die Zukunft eine so rege Zusammenarbeit wünschen", so Oermann Er bekräftigte sein Anliegen, die zum ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin gemeinsam zu organisieren.
Angesichts des großen Erfolges wird der ökumenische Kirchentag sicher nicht der letzte seiner Art gewesen, sein. Brinkmann :" ich kann mir vorstellen, dass so ein Kirchentag noch einmal stattfindet. Nicht nächstes oder übernächstes Jahr, aber in nicht allzu ferner Zukunft."