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Rheinische Post vom 01.05.2001, Lokalteil Ratingen:

RATINGEN. Im Rahmen des 725jährige Stadtjubiläums wollen auch die Kirchen ihren Beitrag leisten. Unter ökumenischer Flagge planen evangelische, katholische und freikirchliche Gemeinden einen 1. Ökumenischen Ratinger Kirchentag vom 5. bis 9. September.

Die Idee zum ökumenischen Kirchentag wurde beim Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde Ratingen und St. Peter und Paul 1999 geboren: Man wollte im Verlauf zum bundesweiten ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin einen Ratinger Ökumenischen Kirchentag veranstalten. Im Spätsommer 1999 trafen sich zum ersten Mal Vertreter fast aller Kirchengemeinden im Stadtgebiet, um Inhalte und Finanzierung dieses Vorhabens zu planen.

 Die Quelle der Kraft

Als Motto des Kirchentages wählten die Kirchengemeinden: "Das Salz der Stadt". Das Motto ist dem Wort Jesu an seine Nachfolger" Ihr seid das Salz der Erde" entlehnt. Ziel der vielen Veranstaltungen des Kirchentages ist es: "Auf die Quelle unserer Kraft, auf Gottes Liebe, hinzuweisen und zu ermuntern, diese Liebe im eigenen Lebensumfeld zur Entfaltung zu bringen. So werden Christen Salz der Stadt', sagt Pfarrer Dr. Gert Ulrich Brinkmann vom Vorbereitungsteam. Darum stehen am Anfang und am Ende des Kirchentages Gottesdienste. Mit der Bibelarbeit über Seligpreisungen Jesu, gehalten von Ministerin Bärbel Höhn und einer Podiumsdiskussion werden Antworten auf die Frage gesucht, welche Aufgabe Christen heute in einer zivilen Gesellschaft haben.

Darüber hinaus möchte der Kirchentag Menschen in den verschiedenen Altersgruppen ökumenische Begegnungen ermöglichen: Unter diesem Zeichen stehen das Kinderkonzert, der Kinderbibeltag, die Christian Dance Night und der Seniorennachmittag, aber auch die Abende der Begegnung.

Der kulturelle Beitrag der Kirchen für Ratingen steht bei Ausstellungen und den kirchenmusikalischen Veranstaltungen im Vordergrund. Die Vielfalt kirchlicher Gemeinde, Initiativen und Einrichtungen präsentiert sich auf der Kirchenmeile.