Fragen und antworten
Die Seligpreisungen der Bergpredigt
Freitag,
7. September, 19.30 h
Im
Stadttheater am Europaring, 19.30 h
Wenn eine Politikerin wie Ministerin Bärbel Höhn eine
Bibelarbeit hält, wird deutlich: Die Bibel und ihre Auslegung gehören nicht
der Amtskirche und der Gemeinde. Im Gegenteil: Die nicht-kirchliche Perspektive
auf einen Bibeltext, die Auslegung eines Textes in anderen Erfahrungszusammenhängen
lässt diesen in einem neuen Licht erscheinen. Solche Auslegungen bereichern die
theologische Tradition genauso wie die persönliche Frömmigkeit. Scheinbar
Altbekanntes wird neu entdeckt und neu entschlüsselt. Überbrachte Deutungen
werden aufgebrochen.
Bärbel Höhn ist seit 1995 Ministerin
in Nordrhein-Westfalen, seit 2000 für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören der Schutz von
Wasser, Boden und Luft sowie die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden
Nahrungsmitteln. Die Diplom-Mathematikerin wurde 1952 in Flensburg geboren, ist
verheiratet und hat zwei Kinder. Durch die Mitarbeit in Bürgerinitiativen stieß
sie zu den Grünen, für die sie seit 1990 im Landtag in Düsseldorf sitzt.
Der Bibeltext
Selig
sind, die da geistlich arm sind;
denn
ihrer ist das Himmelreich.
Selig
sind, die da Leid tragen;
denn
sie sollen getröstet werden.
Selig
sind die Sanftmütigen;
denn
sie werden das Erdreich besitzen.
Selig
sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit;
denn
sie sollen satt werden.
Selig
sind die Barmherzigen;
denn
sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig
sind, die reinen Herzens sind;
denn
sie werden Gott schauen.
Selig
sind die Friedfertigen;
denn
sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig
sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn
ihrer ist das Himmelreich.
Aus der Bergpredigt, Matthäus 5
Musikalische
Gestaltung: Gospelchor Paternoster (Düsseldorf)
Paternoster
Gesamtleitung
und Moderation: Pastoralreferentin Anne Billion, Pastor Frank Schulte, Pfarrer
Dr. Gert Ulrich Brinkmann